Gedanken über meine Kunst

PeterGedanken über meine Kunst

Meine Bilder entstehen in einer Art Zwischenraum zwischen intellektuellem Denken und unkontrolliertem Instinkt. In den verschiedenen Stadien des langen und mühsamen Arbeitsprozesses bin ich sowohl völlig spontan als auch maximal berechnend. Wie ein Koan für den zenbuddistischen Mönch enthalten Bilder, die mich interessieren ein Paradox, das nicht mit logischem Denken zu lösen ist, es erfordert den ganzen Menschen, das heißt, Kopf und Bauch, Gedanken und Instinkt, Himmel und Erde.
Meine Bilder sind innere Bilder. Sie erzählen nichts über alltägliche Ereignisse, zufällige Gefühle oder Erfahrungen aus der Wirklichkeit. Sie wollen auch nicht analysieren, visualisieren oder sich mit irgendwelchen soziologischen Denkmodellen, psychologischen Theorien oder anderen Wirklichkeitsanalysen befassen. Meine Bilder sind innere Bilder, sie kommen aus einer Ebene die jenseits von Zeit und Raum ist, jenseits des persönlichen Selbst, wo vollständige Ruhe und totales Chaos koexistieren. Sie gleichen den archetypischen Landschaften, die tief im Inneren jedes Menschen sind. Meine Malerei hat keinen Zweck, keine Absicht und keine Botschaft, mein Pinsel tanzt frei. Wie der Pfeil des zenbuddistischen Bogenschützen findet er nach vielen Jahren des Übens selbst sein Ziel.
Im Bruch zwischen dieser Welt und der intellektuellen Bewertung, der gedanklichen Stellungnahme, findet das Bild seine Form. Dieser Widerspruch erzeugt die Energie für meine Arbeit mit Bildern. Aus einer Mischung von Erde und existensieller Freiheit bekommen sie hier ihre spezifischen Farben.

 

 

 

 

 

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